Dienstag, 29. September 2015

Wenn Du mal traurig bist…


Manchmal hast Du einfach einen harten Tag hinter Dir. Du bist traurig oder einfach müde und kaputt. Vielleicht hat irgendwer irgendwelche Gerüchte über Dich verbreitet oder Du fühlst Dich verraten und betrogen. Oder aber Du stehst vor einer großen Aufgabe, die Du Dir selbst gar nicht zutraust und fühlst Dich total hilflos. Dann ist der Moment gekommen, wo Du raus musst, aus der Traurigkeit und der Hilflosigkeit, wo Du wieder Mut schöpfen musst, weiter zu machen und neue positive Gedanken, die Dich weiterbringen können.

Bevor Du also abrutscht in eine kleine Depression, die dann schnell unbeachtet zu einer großen wird, die Dich völlig vereinnahmt und aus der Du nicht mehr so einfach herausfindest, nutze diese kleinen Möglichkeiten, die Stufen hinaufzugehen, aus der dunklen Grube zurück ans Licht.

Raus an die frische Luft und lauf!
In meinen persönlichen Plan passt das leider sehr selten, aber wenn ich es für mich mal einrichten kann rauszugehen und zu laufen, dann fühle ich mich danach immer total erfrischt und seelisch ausgeglichen. Mit Laufen meine ich übrigens nicht, dass Du nun Hochleistungssport betreiben sollst! Ein netter Spaziergang (ob mit oder ohne Hund) in der freien Natur, lässt Dich zur Ruhe kommen und gibt Dir neue Kraft für den Alltag!
Für mich ist Wald oder Wasser die bevorzugte Umgebung. Ein netter Waldsee ist der perfekte Ort für mich, um wieder zu mir zu finden. Hast Du auch bevorzugte Orte, die Dir besonders viel Kraft geben?

Musik ist Balsam für die Seele
Selbst wenn Du weißt, wie gut Dir Musik tut, nutzt Du sie viel zu selten, richtig? Mir geht es jedenfalls so. Ich arbeite meist in totaler Stille (wenn man von den nachbarlichen Geräuschen mal absieht) weil ich mich sonst schwer konzentrieren kann. Aber wenn es mir mal schlecht geht, dann komme ich hin und wieder doch mal auf die Idee, einfach mal meine Lieblingsplaylist rauszukramen und sie anzuhören. Also: Sei schlauer als ich, mach es grundsätzlich!

Nutze die Möglichkeiten die Dir Musik bietet. Über Tools wie Spotify oder YouTube kannst Du fast überall Deine Lieblingsmusik hören. Du kannst Dir Playlists zusammenstellen, die Dich entspannen oder welche die Dir richtig Power geben. Du kannst sogar Musik oder Traumreisen zusammenstellen, die Dich leichter einschlafen lassen. Andererseits gibt es auch mit Sicherheit Musik, die Dich wieder runterbringt, wenn Du Dich über irgendetwas aufgeregt hast, was Du gar nicht ändern kannst.

Nutze diese Möglichkeiten, das ist so viel besser, als zu Medikamenten zu greifen oder zum hundertsten Mal die eigene Vergangenheit durchzukauen, die Du sowieso nicht mehr ändern kannst!

Notiere Dir Dinge, die Dich glücklich machen
Tagebuch ist nichts für Dich? Dann versuch es doch mal mit der Glücksbox!

Du brauchst dafür eine tolle Schachtel, die Du mit hübschem Papier beklebst oder einfach auf eine Art und Weise zu Deiner ganz persönlichen Glücksbox machst.

Nun setzt Du Dich jeden Abend hin und denkst darüber nach, was an diesem Tag schön gewesen ist, was Dich glücklich gemacht hat. Das kann ein schöner Sonnenaufgang, ein Besuch im Kino oder eine gute Schulnote gewesen sein. Vielleicht wurdest Du von Deinem Chef gelobt, oder hast ein leckeres Stück Kuchen gegessen oder sonst irgendetwas erlebt, was Dir ein kleines Glücksgefühl gegeben hat. Dies schreibst Du auf einen kleinen Zettel, den Du daraufhin zusammenfaltest und in Deine Glücksbox wirfst. Jeden Tag einer! Am Ende des Jahres oder auch direkt am Anfang des nächsten Jahres nimmst Du Dir einen Nachmittag Zeit, nur für Dich, und öffnest jeden Zettel aus Deiner Box und liest ihn. Du wirst sehen, das Jahr war gar nicht so schlecht, wie es für Dich vielleicht aussah. Es gab so viele tolle Kleinigkeiten, die Dir das Leben lebenswert gemacht haben!

Alternativ kannst Du ein großes Einweckglas im Supermarkt Deines Vertrauens besorgen, dies hat den Vorteil, dass Du genau sehen kannst, wie viel Glück zu schon gesammelt hast, im laufenden Jahr! Du wirst sehen, Du brauchst ein wirklich großes Glas um all die kleinen Glücksmomente aufzunehmen!
Du musst mit dieser Glücksidee gar nicht am Anfang des Jahres beginnen, Du kannst es direkt heute tun! Oder an Deinem Geburtstag, oder bei Vollmond, oder bei Neumond, oder am 1. des nächsten Monats oder wann auch immer für Dich der richtige Zeitpunkt ist!

Verbringe Zeit mit Menschen, die Du liebst
Das größte Problem dieser Welt ist „keine Zeit“. Kennst Du das auch? Du weißt einfach nicht, wann Du die Dinge tun sollst, die Dir wichtig sind. Wie machen das nur die Anderen alle? Ist deren Tag länger? Nein, ist er nicht. Sie setzen nur andere Prioritäten. Zeit ist ein großes Geschenk und am besten schenkst Du sie Menschen, die Du liebst.
Ob das die Enkel sind, der Partner, die Eltern oder die besten Freunde! Plane für diese Begegnungen Zeit ein, in Deinem Leben. Das gibt Dir Kraft für Dein eigenes Leben, wenn Du Zeit mit Menschen verbringst, die Du liebst und die Dich lieben! Sie sind ein großer Teil Deines Glücks und können Dir helfen, aus jedem Tief wieder hinauszufinden.
Vergiss dabei nicht, auch hin und wieder Zeit mit Dir selbst zu verbringen, Dir selbst Zeit zu geben. Auch das ist sehr wohltuend.

Ich wünsche Dir eine wunderschöne Herbstzeit, mit vielen zauberhaften Momenten in der freien Natur

Montag, 21. September 2015

Willkommen Herbst


Die Herbst Tag- und Nachtgleiche, am 21. September jeden Jahres, läutet hier im Haus immer meine Lieblingsjahreszeit ein. Ich mag diese Zeit, wo der Tisch für die Tiere reich gedeckt ist und sich die ganze Natur auf den Winter vorbereitet.

Auch die ganzen Spinnennetze, die morgens vom Tau glitzernd in der Sonne hängen und die nebligen Tage verzaubern mich jedes Jahr neu. Dieses Gefühl der Endlichkeit, der Abschied der Blätter von den Bäumen, dieses letzte Atemholen, wenn das Gras noch einmal richtig wächst und dann zur Ruhe geht, bis zum nächsten Frühjahr, ist etwas ganz Besonderes.

Jedes Jahr kommt auch in mir eine Stille auf, ein Rückblick auf das Jahr, was wurde geschafft, was ist noch zu erledigen, bis der Winter wirklich da ist und das Jahr wechselt. Meine Augen erfreut von den herbstlichen Farben, die letzten warmen Sonnenstrahlen und ja, auch der Regen geben mir Ruhe und lassen mich Mitschwingen im Reigen des Jahres.

Herbst - das letzte Lächeln des Jahres, für mich die schönste Zeit des Jahres!

Was ist Deine Lieblingsjahreszeit?




Sonntag, 20. September 2015

Dienstag, 15. September 2015

Mentale Stärke oder wie Du Deinen Geist stählst


Es wird immer wieder Zeiten geben, in Deinem Leben, in denen Du besonders stark sein musst. Tägliche Probleme und Aufgaben, die zu erfüllen sind sowie Hindernisse die Du überwinden willst, benötigen einen gehörigen Schubs und viel Kraft um sie anzugehen und am Ball zu bleiben. Gerade wenn Du dabei bist, Dein Leben neu zu ordnen, Deinen Körper neu zu formen oder Deine Beziehungen neu zu gestalten, ist der richtige Zeitpunkt, Dich mit den Dingen auseinanderzusetzen die Dir die nötige Kraft geben!


Dran bleiben

Wenn Du etwas angefangen hast und es sich für Dich auch weiterhin als erstrebenswertes Ziel herausstellt: Bleib dran. Keine Ausrede sollte Dich mehr aufhalten! Nichts ändert sich von heute auf morgen spurlos. Veränderungen brauchen Zeit und Du brauchst das nötige Durchhaltevermögen um Dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Behalte die Zügel in der eigenen Hand

Wenn Du Entscheidungen anderen überlässt, gibst Du viel eigene Kraft weg und fällst schnell in eine Opferrolle. Triff die Entscheidungen für Dein Leben selbst!

Nimm Veränderungen an

Das Leben ist ein steter Fluss und Veränderungen gehören dazu. Jedes Problem, jede Herausforderung stellt Dich vor eine Kreuzung und Dir bleibt die Wahl, welchen Weg Du gehen willst. Es macht keinen Sinn an der Kreuzung ewig stehen zu bleiben, weil Du damit nur Dich selbst am Vorankommen hinderst. Es ist in Ordnung abzuwägen, zu überlegen und nichts überstürzen zu wollen, aber früher oder später solltest Du weitergehen.

Bleib in Deinem Glück

Halte Dich nicht damit auf, über Dinge zu jammern, die Du überhaupt nicht ändern kannst. Es kostet nur Deine Energie, wenn Du Dich über das Wetter aufregst oder darüber dass Person X sich so verhält, wie Du es nie tun würdest. Es bringt Dir nur schlechte Laune und ein Versinken in negativen Gedanken, dass Dich daran hindert, Deine eigenen Ziele zu erreichen.

Fair, nett und unerschrocken

Geh mit anderen Menschen so um, wie Du selbst auch behandelt werden möchtest. Sei freundlich, fair und sag Deine Meinung (ohne jedem dabei ungefragt vors Schienbein zu treten…). Scheue Dich nicht davor, auch mal andere Menschen zu loben, das tut Dir schließlich auch gut, oder?

Geh Risiken ein

Wenn Du etwas erreichen möchtest, wirst Du früher oder später aus Deiner Komfortzone ausbrechen müssen. Deine Komfortzone ist der Bereich, in dem Du ungefordert vor Dich hinlebst, wo sich nichts verändert und alles einfach seinen Gang geht. Allerdings erreichst Du dort auch keinerlei Veränderungen und wirst Deine Träume nicht verwirklichen können. Es ist absolut okay Risiken abzuwägen, zu überlegen und erst dann zu entscheiden, welchen Weg Du gehen willst. Nur wenn Du etwas ändern willst, dann musst Du zuallererst bei Dir selbst und Deinem Leben beginnen. Dazu gehört auch, dass es erstmal ein bisschen unbequem wird, bis Du Dich in Deiner erweiterten Komfortzone eingerichtet hast.

Bleib im JETZT

Deine Vergangenheit ist vergangen und nicht mehr zu ändern. Sie hat Dich zu dem Menschen gemacht, der Du heute bist, mit all Deinen Stärken (ja und auch mit all Deinen Schwächen). Ändern kannst Du nur HEUTE etwas, insofern macht es überhaupt keinen Sinn, Deine ganze Energie in Deine Vergangenheit zu stecken und dort jede Handlung erneut zu durchdenken. Es ist passiert, wie es passiert ist. Lern daraus, mach es besser oder anders JETZT.

Lern aus Deinen Fehlern

Das Leben ist eine ständige Aneinanderreihung von Problemen und Lösungen. Nicht jede Lösung stellt sich im Nachhinein als richtig und perfekt heraus. Na und? Jeder Schritt ist eine Erfahrung, wenn Du einen Fehler gemacht hast, weißt Du nun wie es nicht funktioniert und kannst es nächstes Mal anders (vielleicht sogar besser machen). So ist das Leben, Fehler gehören dazu! Gib nicht auf, nur weil es mal nicht so lief, wie Du es Dir vorgestellt hast. Jeder Fehler ist auch eine Chance darauf, etwas ganz anders zu lösen und eine Herausforderung auf Deine ganz eigene Art zu bestehen! Alles eine Frage Deiner inneren Einstellung.

Feier den Erfolg von anderen

Freu Dich mit den Menschen Deiner Umgebung, wenn ihnen etwas gelingt oder sie ein Ziel erreichen. Ihr Erfolg gibt auch Dir soviel gute Energie, dass auch Du vorankommen wirst. Mach nie den Fehler und lass Neid und Missgunst in Deine Gedanken vordringen. Damit schadest Du Dir nur selbst!

Mach Dein eigenes Ding

Die Welt schuldet Dir gar nichts. Verlass Dich auf Dich selbst und sei Dir bewusst, dass Deine eigene Leistung, Deine Talente und Deine Kraft Dich zum Erfolg führen wird.

Glaubenssätze

Werde Dir Deiner Glaubenssätze bewusst. Überlege Dir, welche Gedanken Du zum Thema hast und ob es wirklich Deiner heutigen Einstellung entspricht oder vielleicht nur ein Glaubenssatz aus Deiner Vergangenheit oder von jemand anderem ist. Nicht jeder Glaubenssatz ist hilfreich für Dich. Während ein „ich berühre besser nicht die heiße Herdplatte, weil ich mir dann die Finger verbrenne“ Dich vor Schaden bewahrt, ist ein „reiche Menschen sind alles Betrüger und Ausbeuter“ eher ein großes Hindernis auf dem Weg zu mehr Geld in Deinem Leben. Wenn Du Glaubenssätze findest, die Dir nicht gut tun, arbeite daran und lösche sie aus Deinen Gedanken, das wird Dich sehr befreien und Dir ganz neue Türen öffnen.

Gedanken

Negative Gedanken sorgen dafür, dass Du Dich schlecht fühlst und wenn Du Dich schlecht fühlst, wirst Du keine Ziele erreichen. Zudem kosten Dich negative Gedanken viel Kraft, die Du viel besser einsetzen könntest. Also weg mit den unproduktiven Gedanken in Deinem Kopf! Versuche jeden negativen Gedanken sofort umzustellen in etwas positives. Anfangs nervt das noch ziemlich, vor allem, weil Dir bewusst wird, wie viele negative Gedanken in Deinem Kopf täglich umherschwirren, aber ich verspreche Dir, Du wirst schnell Erfolg haben und nach weniger Tagen schon, wird sich Deine Grundstimmung immer mehr verbessern!

Dein Fortschritt

Du machst jeden Tag Fortschritte, wenn Du an Deinen Zielen und Träumen arbeitest. Manchmal sind es ganz kleine. Aber das ist okay, solange Du auch hin und wieder einen Blick darauf wirfst, was Du geschafft hast. Der einfachste Weg ist es, ein Tagebuch zu führen, wo Du Deine täglichen Erlebnisse notierst. Dort finden dann auch automatisch Deine Fortschritte Platz und Du kannst immer mal wieder ein paar Seiten zurückblättern und entdeckst, wie weit Du schon vorangekommen bist!


Ich wünsche Dir ganz viel Freude am Leben und nutze Deine innere Kraft!

Sonntag, 13. September 2015

Dienstag, 8. September 2015

Weitere emotionale Hürden, die Dich am Abnehmen hindern (Teil 2)


Ich habe Dir ja schon vor einiger Zeit von den emotionalen Hürden erzählt, die Dir beim Abnehmen im Weg stehen können. Da hilft die ganze gesunde Ernährung und der tägliche Sport wenig, wenn der Kopf einfach nicht mitspielt und Du Dir immer wieder selbst im Weg stehst. Der zweite Teil des Artikels beschäftigt sich mit weiteren Hindernissen auf dem Weg zum schlanken Ich. 


4. Ich muss aufessen!

Iss Deinen Teller leer! Essen wirft man nicht weg! Denk an die Kinder in Afrika! Iss, damit Du groß und stark wirst. Kennst Du diese Einwände aus Deinem Elternhaus oder nutzt Du sie sogar selbst Deinen Kindern gegenüber? Irgendwann bist Du dann groß und gar nicht mehr stark, sondern nur noch fett und schwach.

Du kannst natürlich versuchen mit diesen Glaubenssätzen abzunehmen, aber ich bin mir ziemlich sicher, wenn sie in Dir stecken, werden sie dich immer wieder dazu bringen mehr zu essen, als Du eigentlich möchtest. Du wirst kämpfen müssen und Kampf kostet viel zu viel Energie, die Du anders nutzen solltest.

Aber darauf musst Du erstmal kommen. Gibt es solche Sätze in Deinem Kopf? Gab es sie in Deiner Kindheit oder Jugend? Dann haben sie sehr wahrscheinlich auch heute noch großen Einfluss auf Dein Essverhalten und sorgen dafür, dass Du kaum eine Chance hast. Denn wenn Du bewusst abnehmen willst, aber unbewusst in Deinem Kopf immer wieder jemand sagt: „Iss auf, essen wirft man nicht weg. Denk an die Menschen, die weniger haben...“, oder ähnliches, wirst Du nie lernen, auf Deinen Hunger zu hören. Du wirst die Zeichen Deines Körpers gar nicht deuten können, wann Du längst satt bist, weil Du es nicht gelernt hast. Aber das kannst Du nachholen!

Beschäftige Dich mit Deinen Glaubenssätzen, schau genau hin: Was stimmt für Dich? Was ist für Dich richtig und wichtig? Was verändert sich, wenn Du Deinen Teller nicht leer ist. Du musst nichts wegwerfen, wenn Du dabei kein gutes Gefühl hast. Hier ein paar Tipps wie Du trotz Glaubenssätze die Kurve bekommst:

  • Kauf Dir tolle kleine Boxen mit Deckel, die Du nutzen kannst um Dein Essen in den Kühlschrank zu packen. Wenn Du wieder Hunger hast, kannst Du es immer noch aufessen.
  • Koch weniger. Nicht jeder mag drei Tage das gleiche Essen. Wenn Du nur eine Person bist, koch auch nur für eine Person.
  • Nutze kleinere Teller und/oder füll Dir weniger Essen auf Deinen Teller, damit nichts übrig bleibt.
  • Wenn Du nicht weniger kochen kannst und Sonderangebote nutzen willst: Teile Dein Essen direkt in mehrere Portionen auf und friere ein, was Du nicht gleich essen willst.


Lerne Deinen Hunger genauer kennen, lass Dir viel Zeit beim Essen und fühle immer wieder in Dich hinein, ob es Dir noch gut geht oder das Essen vielleicht schon gar nicht mehr schmeckt.

5. Wenn Essen Liebe ist und Schokolade tröstet.

Als Kind warst Du schon übergewichtig, eigentlich kennst Du es gar nicht anders. Wann immer Du von Deinen Eltern gelobt wurdest, war Essen im Spiel. Für gute Noten, ging es in die Eisdiele, für erwünschtes Verhalten wurde die Schublade mit den Süßigkeiten geöffnet und Du durftest Dir etwas aussuchen. Später, als Du Deine erste eigene Wohnung bezogen hast, hat die Einsamkeit Dir schnell gezeigt, das Zucker und Fett für Dich Liebe und Trost bedeuten können. Den Stress im Büro kannst Du ohne Schokoriegel gar nicht überstehen und das Gemecker der Nachbarn lässt sich mit Chips und Cola viel besser ertragen. Du hast gelernt: egal welches Gefühl, es ist besser mit Essen.

Du hast kaum eine Chance abzunehmen, wenn Du Wertschätzung, Liebe und Trost nicht auf andere Art und Weise findest.

Essen ist Nahrung für Deinen Körper, nicht für Deine Seele. Wenn Du Dich gut fühlen möchtest, finde für Dich heraus, was Du tun kannst, damit Du Dich gut fühlst. Hör Musik, die Dir gefällt, genieße ein warmes Bad, geh zum Friseur, pflege Deinen Körper, telefoniere mit einer guten Freundin oder einem Freund. Schreib Tagebuch, such Dir ein interessantes Hobby, das Dich ausfüllt. Aber Essen ist nicht die Lösung Deiner Probleme! Überernährung ist kein Lob und keine Liebe, sie schadet Deinem Körper und macht Dich krank!


6. Das darfst Du nicht.

Wenn Du schon in der Kindheit kontrolliert wurdest, es niemals Fast food bei Dir zuhause gab und jede Portion genau abgemessen war, ist Essen für Dich heute vielleicht ein großer Schlag ins Freie. Wenn Deine Kindheit und Jugend geprägt war von Ausgangssperre, Fernsehregeln, Haushaltsplänen und genauen Zeiten, wann und wie lange Du Freunde treffen durftest, ist Dein Essverhalten heute vielleicht die große Revolution.
Endlich Freiheit, endlich tun und lassen was Du willst. Okay, ein paar Regeln gibt es da draußen, aber wer bitte will Dir denn verbieten, was zu essen?
Die meisten Diäten scheitern daran, dass Dir verboten wird, gewisse „böse“ Lebensmittel zu essen. Sie sollen schlecht sein, deshalb sollst Du sie weglassen. Außerdem sollst Du 5 Stunden gar nichts essen, oder morgens ganz viel und ab 18 Uhr nichts mehr und mittags wenig. Abends ohne Kohlenhydrate und überhaupt, am Besten mal ein paar Tage gar nichts essen.
Aber nicht mit Dir!

Du hast Programme in Deinem Kopf, die gar keine Diät oder Ernährungsumstellung zulassen. Niemand darf Dich kontrollieren, nicht mal Du selbst. Gibt es trotzdem Möglichkeiten für Dich abzunehmen? Ja!

Aber Du musst ganz kleine Schritte gehen. Verbiete Dir nichts, finde eine Ernährungsumstellung die sich für Dich machbar anhört. Lerne damit umzugehen, dass es dauern wird. Verurteile Dich nicht, wenn Du mal einen Tag einknickst und mehr isst oder das vermeintlich Falsche isst. Du bist ein Mensch und Du darfst auch mal an gar nichts denken. Morgen ist ein neuer Tag und weiter geht es mit Deiner Ernährungsumstellung.

Du tust das nur für Dich und Deinen Körper, also tu es auf die Art und Weise, die Dir gut tut. Wenn es ein Jahr dauert, bist Du 10kg abgenommen hast: egal. Wenn Du nur 5kg in einem Jahr schaffst: egal! Aber du kommst voran und bleibst am Ball! Behalte Dein Ziel im Auge und geh jeden Tag einen Schritt darauf zu! Das ist nicht nur bei Ernährungsfragen die beste Strategie.

Manchmal ist uns gar nicht klar, was uns wirklich im Weg steht, wenn wir ein Ziel erreichen wollen. Es lohnt sich immer einen Blick nach Innen zu werfen, sich selbst zu fragen, warum wir in diesem Moment ins Stocken geraten und nicht weiterkommen. Werde Dir bewusst, was die wirklichen Hintergründe sind, die Dich vom Weg abbringen wollen. Ich bin sicher, Du wirst interessante Entdeckungen machen.


Ich wünsche Dir den Mut und die Kraft, Deine Ziele anzugehen und zu erreichen! Denk daran: Wenn Du es allein nicht schaffst, ist es kein Zeichen von Schwäche, wenn Du Dir Hilfe suchst! Schwach bist Du nur, wenn Du aufgibst.  

Den ersten Teil dieses Artikels findest Du hier: 


Dienstag, 1. September 2015

Wie Du mit Menschen umgehst, die Dir nicht gut tun


Früher hatte ich einen Haufen „Freunde“ und Familie um mich herum, war viel unterwegs und selten allein. Es gab immer wieder Menschen in meinem Leben, mit denen ich zwar viel zu tun hatte, mit denen ich mich aber gar nicht wohl fühlte. Geht es Dir auch so? Es braucht ein bisschen Zeit, bis Du registrierst, was da wirklich abläuft.


Es geht hier nicht darum, nicht für andere Menschen da zu sein, denen es schlecht geht und die ein paar aufbauende Worte und Beistand von Dir benötigen. 

Jemanden als einen dieser Menschen zu benennen, die Dir nicht gut tun, bedeutet nicht, dass Dich jemand emotional oder auf eine andere Art und Weise verletzt oder missbraucht hat. Es sind die Menschen, die ständig über andere urteilen, die ununterbrochen über irgendetwas schimpfen oder jammern wie schlecht es ihnen geht und die Dir das Gefühl geben, dass das real ist.

Wenn Du einen solchen Menschen getroffen hast, fühlst Du Dich danach richtig schlecht und das ohne wirklichen Grund. Ein einfaches Telefongespräch, ein paar sms oder ein Chat stresst Dich total und hinterlässt diese Leere in Dir, kennst Du das?

Wer will so etwas wirklich fühlen?


Ist Dir mal aufgefallen wie Deine Laune nach so einem Zusammentreffen sinkt und Du Dich richtig mies fühlst? Nicht selten hast Du eingestimmt in diese Energiefresser-Gedanken und hast sie auch noch selbst weiter verbreitet bei Kollegen, Freunden oder auch in der Familie. Hast diese scheinbare Wahrheit aufgenommen und verteilt, vielleicht sogar, weil man genau dies von Dir erwartet hat.

Ich habe Menschen erlebt, die sich geschämt haben, zu sagen: „Also mir geht’s richtig gut, ich bin glücklich.“

Heute ist mir mein innerer Frieden wichtiger als möglichst viele Freunde und Bekannte zu haben. Ich halte mich lieber fern von Menschen, die meine gute Laune und mein Glück mit ihren Worten vernichten wollen. Die mich runter ziehen wollen, auf ihren Jammerlevel und das nicht mal, weil es ihnen nach so einem Gespräch besser geht (dann hätte das Ganze wenigstens noch einen Sinn), sondern damit es mir danach genau so schlecht geht wie ihnen. Rudel-Jammern ist eben „in“.

Was kannst Du tun?


Finde heraus wer diese Menschen sind in Deinem Leben
Das ist der erste und wichtigste Schritt! Nimm Dir die Zeit und reflektiere Gespräche mit den Menschen in Deinem Leben. Wie fühlst Du Dich danach? Stellst Du fest, dass Du Dich danach schlecht fühlst und/oder nur noch negative Gedanken in Deinem Kopf vorherrschen, überdenke Deine Beziehungen zu diesen Menschen. Wäge für Dich ab, was Dir wichtiger ist, das Gefühl dass es Dir gut geht und Dein Leben okay ist, oder das Rudel-Jammern mit anderen.

Höre ihnen nicht mehr zu
Wenn Du herausfindest, dass sich ein Gespräch nur noch darum dreht, wie schlecht alles ist, hör nicht mehr zu. Versuch das Thema zu wechseln oder aber verlass das Gespräch. Wenn nur gejammert wird und es nur noch um negative Gedanken geht, kann überhaupt nichts Gutes entstehen.

Sei anders!
Sei „frech“ und zeig wie glücklich Du bist und wie gut alles läuft. Teil Deine gute Laune, Dein Lachen und Deinen zauberhaften Tag. Ertränke die ewigen Jammerer mit Deinen positiven Gedanken. Versuch immer wieder, im Gespräch, die Kurve zum Positiven zu nehmen.

Vermeide 1 zu 1 Kontakte
In Gruppen ist es viel leichter mit solchen Menschen umzugehen. Wenn Du zum Beispiel einen Kollegen hast, der immer wieder die gleiche Leier spielt, versuch einfach andere Kollegen mit einzubeziehen.

Respektiere Dich selbst
Es kann hart sein zu akzeptieren, dass ein Mensch, der Dir viel bedeutet, einfach nicht gut für Dich ist. Aber Du verdienst es, glücklich zu sein und Dich gut zu fühlen.

Umgebe Dich mit positiven Menschen
Das ist natürlich der einfachste Weg, die düsteren Gedanken und Wahrheiten anderer Jammerer von Dir fernzuhalten. Wenn Du selbst positiv denkst, wirst Du automatisch auch Menschen in Dein Leben ziehen, die ebenso eine positive Ausstrahlung haben. Diese Menschen bauen Dich auf, geben Dir Kraft und glauben an Dich. Du fühlst Dich beflügelt und frei, nach einem Gespräch mit ihnen und nicht verurteilt und leer.

Verbringe keine Zeit mehr mit diesen Menschen
Natürlich ist das schwer, gerade wenn es sich um engere Familienmitglieder oder auch Arbeitskollegen handelt. Aber auch dann ist es möglich die Zeit, die Du mit diesen Menschen verbringst, drastisch zu reduzieren. Denn wenn es einen Menschen gibt, der Dich davon abhält, Deine Welt in einem positiven Licht zu sehen und Dein Bestes zu geben, dann gibt es keinen Grund, diesen Menschen in Deinem Leben zu behalten. Gut möglich, dass Du dadurch mit den Menschen Deiner Umgebung weniger Kontakt hast, aber dafür viel wertvolleren.

Natürlich wirst Du erst mal das Gespräch suchen und erklären, warum Du so handelst und was Dich stört. Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie soviel Negatives von sich geben und was sie damit bei sich selbst und anderen anrichten.

Hast Du Lust zu erzählen, wie Du mit solchen Menschen umgehst? Dann nutze die Kommentarfunktion. Einfach auf „Kommentare“ klicken und kommentieren. Ich freue mich!

Ich wünsche Dir viele positive Begegnungen, die Dich wachsen lassen!